Ach, wende diesen Blick

Brahms, Johannes

Ach, wende diesen Blick, dies Angesicht!

Das Inn're mir mit ewig-neuer Glut,

Mit ewig-neuem Harm erfülle nicht!

Wenn einmal die gequälte Seele ruht,

Und mit so fieberischer Wilde nicht

In meinen Adern rollt das heisse Blut—

Ein Strahl, ein flüchtiger, von deinem Licht,

Er wecket auf des Weh's gesammte Wut,

Das schlangengleich mich in das Herze sticht.