Da wo der Fluss

C. Elling

Da wo der Fluss zum Meere fliesst,

wo manche schöne Blume spriesst,

da wohnt er, den mein Herz geniesst,

da wohnt ein schöner Weber.

Der Freier hatt' ich an die neun

mit Geld und Gut und Edelstein

so wollten um mein Herz sie frein,

ich schenkte es dem Weber.

Der Vater gab sein Wort zum Pfand

dem, der besass das meiste Land.

Nicht ohne Herz geb ich die Hand,

ich gebe sie dem Weber.

So lang noch eine Blume spriesst,

so lang die saat in Aehren schiesst,

so lang' mein Herz den Lenz geniesst

werd' lieben ich den Weber.