O weh, wo bleibet deine Kraft
C. Osterloh
O weh, wo bleibet deine Kraft,
Württemberg, du arme Landschaft;
Ich klag' dich billig hart und sehr,
Denn der Bader von Ulm, der ist dein Herr.
Der zu Nürnberg die Wetschger macht,
Der Weber von Augsburg treibt auch seine Pracht,
Der Salzsieder von Schwäbisch-Hall,
Von Ravenspurg die Krämer all'.
Von Rothweil die neuen Schweizerknaben
Wollten der Gans auch ein Feder haben,
Und der Schneider von Memming ist in der Sach'
Und auch der Kürschner von Biberach.