Herbst

C. Schultze-Biesantz

Wie Geigenklang

so schluchzend bang

des Herbstes Nah'n,

ein dumpfer Schmerz

durchbohrt mein Herz

und Grabeswahn.

Die Wangen fahl,

erstickt die Qual,

von Tod umgraut

denk' ich der Zeit

so schön und weit

und weine laut.

Es reißt geschwind

ein rauher Wind

mich von hier fort;

bald sink' ich matt,

ein müdes Blatt,

verwelkt, verdorrt!