Mir träumt', dass du gestorben bist
Dvořák, Antonín
Mir träumt', dass du gestorben bist,
ich hört' die Glocken trauern
und Weinen gab's und Jammern gab's
an allen Kirchhofsmauern.
Mit Blumen war dein Sarg geschmückt,
dein Grab mit einem Steine.
Und dass ich drauf ein Verslein schreib',
bin ich ersuchet feine.
O Menschen, nehmt dies Herz,
mein Sang ist hier verklungen
und ritzet tief in diesen Stein,
was ich noch nicht gesungen.
Ihr glaubtet meiner Liebe nicht,
verschmähend meine Klagen;
o spräche dies Stein zu euch,
er möcht's euch besser sagen.