Serenade
E. Dohnányi
Komm', komm' zu mir, Lieb', komm' zur Nacht,
wenn still die Sterne glühen;
im Rosenhag,
entrückt dem Tag,
woll'n wir in's Traumland fliehen.
Komm', komm' zu mir, Lieb', komm' zur Nacht,
der Hag erzählt Geschichten;
wir lauschen leis,
beim Mondlicht weiss,
auf's Windgeraun und -- Dichten.
Komm', komm' zu mir, Lieb', komm' zur Nacht,
dran deine Lippen müssen
zur Laute mein
die Worte reih'n
und — fehlen mir zum Küssen!