Wer traut des laun'gen Glückes Flügeln

Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus

Wer traut des laun'gen Glückes Flügeln

Bei Spiel und Fest!

Ei, wer sich auf Wellenhügeln

Froh schaukeln lässt,

Da schwebt und wogt man auf und nieder

Und scherzt und lacht:

Dann auf zum Lichte kehrt man wieder

Aus Grundes Nacht.

Doch kann Undin' in Liebesgluten

Undine sein?

Jüngst tanzte froh sie auf den Fluten,

Jetzt sinkt sie ein!

Ich fühl' es wohl, so muss es enden,

Man hinderts nicht

Drum auf, der Freuden viel zu spenden,

Noch strahlt das Licht!