Wie der Tag sich durch das Fenster traut
E. Křenek
Wie der Tag sich
durch das Fenster traut,
schau ich auf den Platz,
staunend, daß der Nacht
noch ein Morgen graut,
die ich so durchwacht
ohne Freudenlaut,
aber immerbauend Satz auf Satz.
Wie der Blick sich
durch das Fenster traut,
geht ein Wagen, geht,
langsam geht er hin ohne Klagelaut,
liegt ein Toter drin, eine arme Haut.
Und dich geh zurück an mein Gebet.