Demut faltet den Raum. Wir müssen

E. Schulhoff

Demut faltet den Raum. Wir müssen

sterben. Aus nächtlichen Spiegeln

zittert Unruh. O Woge

des Monds! Es ruft

über den Fluß. Und hoher,

aller Tage gekrönter Stern

ist unterwegs, hebt

hinter der Wand der Meere sich auf.

Ich kann den Tod nicht, wie

den Abend lieben. Am Ende

steht der Engel: mitten

unter dem Tor. Ihm bergen

lauschendes Haupt die Völker. Auch mir

rauscht am Boden das Gras. Die Pfade

enden im schaurigen Herzen mir.