Jahrlang möcht' ich so Dich halten

E. Sjögren

Jahrlang möcht' ich so Dich halten,

So von Dir umschlungen sein,

Deiner Minne heimlich Walten

Strömet mächtig auf mich ein.

Über uns die Wipfel rauschen,

Vöglein hüpft von Ast zu Ast,

Und die wilden Rosen lauschen,

Was Du mir zu sagen hast.

Ach! sie hören wenig Worte,

Wenn wir uns in Armen ruhn,

An dem waldverschwiegnen Orte

Giebt es Holderes zu thun.

Räthsel blühn auf Deinem Munde,

Und glückselig, wer sie löst!

Hast in einer einz'gen Stunde

Hunderte mir eingeflößt.