Ratte in meinem Hirn! Du fürchterliches

E. Toch

Ratte in meinem Hirn! Du fürchterliches

Geschöpf! Zernage nicht mein junges Hirn,

Grausames Tier, zerstöre mich nicht ganz!

Drei Jahre lang ertrag ich nun die Qual,

Das Wüten deiner Zähne läßt nicht nach,

Unsonst sind meine Bitten und mein Flehn.

Ich möchte fliehn! O wüßte ich ein Land,

Ein seliges Land, wo ich mein Haus von neuem

Errichten dürfte, ohne daß du folgst!

Wüßt ich ein Land, wo ich den Frieden fände,

Wo diese Marter weicht aus meinem Hirne,

Wo mein Gewissen endlich ruhen darf!