Von dem Berge durch die niedern Föhren

E. von Stockhausen

Von dem Berge, durch die niedern Föhren

Stieg ich langsam, Abenddämmerschein

Grauer Winter war's, Hoch über Nebelwogen,

Die von unten aus dem Thal herzogen,

Tönte rauh der Wildgans grelles Schrein.

Hinter winterkahlen Lindenhecken

Lag, als wollten sie es schützend decken,

Still das weisse, rotbedachte Haus.

Träumend staunen in den alten Garten, --

Wollen sie ein Wunder stumm erwarten? --

Fenster, heimlich blinkende, hinaus.

Müde flüchtend aus den lauten Wogen

Hat es sehnend heimwärts mich gezogen.

Und das Leben, das ich gerne liess,

Tausch ich nun mit trautem Paradies.