Der Garten

F. Hinrichs

Leben -- ach -- wie bist du schön!

Sterben -- welche Pein!

Und der Kirchhof ist so nah,

Dicht am Garten mein.

Wenn nach Steinen, Kreuzen ich,

Nach dem Mond geseh'n,

Hör' die Kirchenglocke ich

Still und traurig geh'n. --

Ach! und dennoch duftet es,

Und mein Herzlein geht!

Schau! wer unter'm Apfelbaum,

Schau mal, wer dort steht!

Komm, das Leben ist doch schön!

Tod ist wohl ein Traum!

Laß uns, über'n Kirchhof weg,

Nach den Bäumen schau'n.