Abreise

F. Naubert

Der Mond der scheinet so bleich,

So eisig kalt herab,

Der Wächter geht durch die Straßen,

Ruft die vierte Stunde ab.

Wie ist doch Alles so leer,

Wie liegt doch so todt die Stadt!

Nur aus wenig Fenstern scheinet

Ein Nachtlicht trüb' und matt.

Ich ziehe zum Thor hinaus,

Ich ziehe ganz allein.

Lebwohl, lebwohl auf ewig,

Werd' nimmer bei dir seyn!