Arie

F. Pallas

Klopfe nicht so bange,

Herz; denn, o! wie lange

Und es ist geschehn.

Wie die heißen Tropfen,

Unter deinem Klopfen,

Auf den Wangen stehn.

Willst du denn vergessen

Wer dir zugemessen

Diese süße Last,

Die du so zufrieden,

Von der Welt geschieden,

Hier getragen hast?

Im vergeßnen Thale

Nicht im Marmorsaale,

Wohnt die wahre Ruh!

Schöne Träume täuschen,

Schmerz und Gram zerfleischen

Dort ein Herz wie du.

Wie die heißen Tropfen

Unter deinem Klopfen

Auf der Wange stehn! --

Klopfe nicht so bange,

Herz; denn, 0! wie lange,

Und -- es ist geschehn.