Des Meeres und der Liebe Wellen
Schreker, Franz
O wie leuchtend zur Sommerszeit
fernhin der Dünen Blau.
Hoch der Himmel, das Meer so weit,
eng jetzt alles und grau.
O wie fuhr bei des Maien Blick
fröhlich mein Schiff hinaus.
O wie arm an Lieb und Glück
kehrt es im Herbst nun nach Haus.
Hart am Hafen noch ist es zerschellt,
Anker rissen vom Tau.
O wie eng nun die weite Welt,
düster das Meer ach so grau.