An die Geliebte

Schubert, Franz

O daß ich dir vom stillen Auge

In seinem liebevollen Schein,

Die Thräne von der Wange sauge,

Eh' sie die Erde trinket ein.

Wohl hält sie zögernd auf der Wange,

Und will sich heiß der Treue weihn;

Nun ich sie so im Kuß empfange,

Nun sind auch deine Schmerzen mein.