An eine Quelle
Schubert, Franz
Du kleine grünumwachsne Quelle,
An der ich Daphne jüngst gesehn!
Dein Wasser war so still! [so] helle!
Und Daphne's Bild [darin], so schön!
O, wenn sie sich [noch mahl] am Ufer sehen läßt,
So halte du ihr schönes Bild doch fest;
Ich schleiche [heimlich denn] mit naßen Augen hin,
Dem [Bilde] meine Noth zu klagen;
Denn, wenn ich bey ihr selber bin,
[Denn, ach! denn] kann ich ihr nichts sagen.