Der Hirt
Schubert, Franz
Du Thurm! zu meinem Leide
Ragst du so hoch empor,
Und mahnest grausam immer
An [sie, die] ich verlor.
Sie hängt an einem Andern,
Und wohnt im Weiler dort.
Mein armes Herz verblutet,
Vom schärfsten Pfeil durchbohrt.
In ihren [braunen] Augen
War keiner Untreu Spur;
[Aus ihnen sprachen Liebe
Und holde Anmuth] nur.
Wohin ich [nun mich] wende -
Der Thurm, er folget mir;
O sagt' er, statt der Stunden,
Was mich vernichtet, ihr!