Frühlingsglaube
Franz Peter Schubert
Die linden
Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben
Tag und Nacht,
Sie schaffen
an allen Enden.
O frischer
Duft, o neuer Klang!
Nun armes Herze, sey nicht bang!
Nun muß sich Alles, Alles
wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem
Tag,
Man weiß nicht, was noch werden
mag,
Das Blühen will
nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste
Thal.
Nun armes Herz
, vergiß der
Qual!
Nun muß sich Alles, Alles
wenden.