Nachthelle

Schubert, Franz

Die Nacht ist heiter und ist rein,

Im allerhellsten Glanz:

Die Häuser schaun verwundert drein,

Stehn übersilbert ganz.

In mir ist's hell so wunderbar,

So voll und übervoll,

Und waltet drinnen frei und klar,

Ganz ohne Leid und Groll.

Ich faß' in meinem Herzenshaus

Nicht all das reiche Licht:

Es will hinaus, es muß hinaus,

Ich halt' es länger nicht!