Rastlose Liebe
Franz Peter Schubert
Dem
Schnee, dem
Regen,
Dem Wind entgegen,
Im Dampf der Klüfte,
Durch Nebeldüfte,
Immer zu! Immer zu!
Ohne Rast und Ruh!
Lieber durch Leiden
Möcht'
ich mich schlagen,
Als so viel Freuden
Des Lebens ertragen.
Alle das Neigen
Von
Herzen zu Herzen,
Ach wie so eigen
Schaffet das
Schmerzen!
Wie soll ich fliehen?
Wälderwärts ziehen?
Alles
vergebens!
Krone des Lebens,
Glück ohne Ruh,
Liebe, bist du!