Widerschein

Schubert, Franz

Harrt ein Fischer auf der Brücke

Die Geliebte säumt,

Schmollend taucht er seine Blicke

In den Bach - und träumt.

Doch die lauscht im nahen Flieder,

Und ihr Bildchen strahlt

Jetzt aus klaren Wellen wieder,

Treuer nie gemahlt.

Und der Fischer kennt die Bänder,

Kennt den süssen Schein:

Und er hält sich am Geländer

Sonst - zieht's ihn hinein!