Ich log

G. Frid

Ich log! Ich log! Ich bin nicht alt,

Ich bin nicht satt vom Leben,

Mir macht jede schöne Frauengestalt

Noch Puls und Gedanken erbeben.

Mir träumt noch von Weibern heiß und nackt,

Von guten und von schlechten,

Von wilder Walzer brillantem Takt

Und von verliebten Nächten.

Mir träumt von einer Liebe sogar,

Einer schweigsam schönen und reinen,

Wie jene erste, heilige war,

Und ich kann noch um sie weinen.