Das Wandern könnt' ich gar nicht schön mir denken
G. Jansen
Das Wandern könnt' ich gar nicht schön
Mir denken,
Gäb's in den Thälern, auf den Höhn
Nicht Schenken.
Und bin ich auf der Wandrung draus,
Und streckt die Kneip' ihr Schild heraus,
Thu' ich die Mütze schwenken
Und hin die Tritte lenken.
Auch für die Schenke gäb' ich kaum
'nen Heller,
Läg' unterm Haus nicht weit an Raum
Der Keller,
Und reihte sich nicht Faß an Faß
Voll edelm reinem goldnem Naß.
Da stürm' ich polternd munter
Die alte Trepp' hinunter.
Doch, ach, was soll der Fässer Rund
Ohn' Krahnen,
Könnt' ich den Weg mir durch das Spund
Nicht bahnen,
Und würd' nicht Flasch' und Becher voll,
Und nicht im Haupt der Zecher toll!
Dem echten Strolch und Strömer
Gibt's nie genug der Römer!
Ei, ei, du schlanke Kellnerin,
Du murrest!
Was fährt dir plötzlich durch den Sinn?
Du knurrest?
Bei Gott, ich unterließ den Gruß!
Komm her, da hast du einen Kuß!
Doch nun vor allen Dingen
Muß ich den Becher schwingen!