Das Schlachtschiff Téméraire. 1796

G. Vollerthun

Der Morgenruf will verklingen,

Keine Nachtwache legt sich aufs Ohr.

Die Blaujacken summen und singen

Beim Putzen von Raum und Rohr.

Der Morgenruf will verklingen,

Das Schiff fährt mit schwellenden Schwingen,

Die Blaujacken summen und singen

Beim Putzen von Raum und Rohr.

Lustig! Laßt die Lunten glimmen,

Téméraire! Téméraire!

Los, Kartaunen: Löst die Stimmen,

Téméraire! Téméraire!

Lustig! Laßt die Lunten glimmen,

Los, Kartaunen: Löst die Stimmen,

Laßt in Liebe uns ergrimmen

Für die Fighting Téméraire.

Der Mittagsruf will verklingen,

Die Schlacht gebar sich schwer,

Das Schiff fliegt mit sausenden Schwingen,

Sie laden Geschütz und Gewehr.

Der Mittagsruf will verklingen,

Das Schiff fliegt mit sausenden Schwingen,

Die Blaujacken summen und singen

Und laden Geschütz und Gewehr.

Wut und Weh aus Donnerschlünden,

Téméraire! Téméraire!

Wer bleibt nach, wer wirds verkünden,

Téméraire! Téméraire!

Wut und Weh aus Donnerschlünden,

Wer bleibt nach, der Welt zu künden,

Wie sich Tod und Ruhm verbünden

Auf der Fighting Téméraire.

Kein Abendruf will erklingen,

Die Sonne taucht unter in Blut.

Und Geisterstimmen singen

Von Lorbeer und Löwenmut.

Es breitet die Nacht ihre Schwingen,

Kein Abendruf will erklingen,

Nur Geisterstimmen singen

Von Lorbeer und Löwenmut.

Fern im letzten Abendschimmer,

Téméraire! Téméraire!

Treibt das Schiff im Flutgeflimmer,

Téméraire! Téméraire.

Fern im letzten Abendschimmer

Treibt das Schiff im Flutgeflimmer,

Doch in Englands Liedern immer

Lebt die Fighting Téméraire.