Ich wollt, daß ich daheime wär
H. Distler
Ich wollt, daß ich daheime wär
und aller Welte Trost entbehr.
Ich mein, daheim im Himmelreich
da ich Gott schaue ewiglich.
Wohlauf, mein Seel, und richt dich dar,
dort wartet dein der Engel Schar.
Denn alle Welt ist dir zu klein,
du kommest denn erst wieder heim.
Daheim ist Leben ohne Tod
und ganze Freude ohne Not.
Da sind doch tausend Jahr wie heut
und nichts, was dich verdrießt noch reut.
Wohlauf, mein Herz und all mein Mut
und such das Gut ob allem Gut!
Du hast doch hie kein Bleiben nicht,
obs morgen oder heut geschicht.
Da es denn anders nicht mag sein,
so fleuch der Welt viel falschen Schein.
Ade, Welt, Gott gesegne dich!
Gen Himmelreich nun fahre ich.