Im Wandern und im Wagen

H. Reinhold

Im Wandern und im Wagen

das Glück sich zu erjagen,

kommt durch die Welt verwogen

ein jung' Gemüt gezogen,

doch will sein Herz erfragen:

Das Glück, ihm blieb es fern!

Wo Lieb' und Anmut walten,

da hat er Rast gehalten;

hat Liebes viel erfahren,

aus süßen Augenpaaren

der Minne Gruß erhalten:

Das Glück, ihm blieb es fern!

Fein Liebchen zu umfassen,

das einsam und verlassen,

zieht heimwärts ihn ein Drängen.

Da hallt's von bangen Klängen,

ein Zug wallt durch die Gassen:

Sein Glück, nicht fand er's mehr!