Ich schleiche meine Straßen mit müdem Fuß einher
H. von Herzogenberg
Ich schleiche meine Straßen
Mit müdem Fuß einher,
Sie dehnt sich ohne Maßen,
Das Ränzel wird mir schwer.
Doch hab' ich drin geborgen
Kein Silber und kein Gold,
Nur meine stillen Sorgen
Hab' ich darein gerollt.
Ob mir der Himmel blaue,
Ob ich im Nebel geh' --
Ich weiß nicht, was ich schaue
Nur, daß ich dich nicht seh'!