Schon zerfließt das ferne Gebirg

Wolf, Hugo

Schon zerfließt das ferne Gebirg mit Wolken

In ein Meer; den Wogen entsteigt der Mond, er

Grüßt die Flur, entgegen ihm grüßt das schönste

Lied Philomelens.

Aus dem Blütenstrauche, der um das Plätzchen

Zarter Liebe heimlichend sich verschlinget:

Mirzi horcht am Busen des Jünglings ihrem

Zaubergeflöte.

Dort am Hügel weiden die Schafe beider

Traulichen Gemenges in

einer

Herde,

Ihre Glöcklein stimmen so lieblich ein zu

Frohen Akkorden.