Ich lieg' in Träumen am Hünengrab

I. Becker

Ich lieg' in Träumen

Am Hünengrab

Und blick' aufs Schäumen

Der See hinab.

Mir klingt im Sausen,

Das fernher zieht,

Im Wogenbrausen

Ein uralt Lied.

Unwiderstehlich

Befängt's den Sinn

Und nimmt allmählich

Mich ganz dahin.

O Märchenwonne!

Die Seele ruht

Gelöst in Sonne,

In Wind und Flut,

Zurückgegeben

Ans Element,

Um mitzuleben,

Was keiner nennt.