Alle, die ihre Hände regen

I. Lohr

Alle, die ihre Hände regen

nicht in der Zeit, der armen Stadt,

alle, die sie an Leises legen,

an eine Stelle, fern den Wegen,

die kaum noch einen Namen hat, –

sprechen dich aus, du Alltagssegen,

und sagen sanft auf einem Blatt:

Es gibt im Grunde nur Gebete,

so sind die Hände uns geweiht,

daß sie nichts schufen, was nicht flehte;

ob einer malte oder mähte,

schon aus dem Ringen der Geräte

entfaltete sich Frömmigkeit.

Die Zeit ist eine vielgestalte.

Wir hören manchmal von der Zeit

und tun das Ewige und Alte;

wir wissen, daß uns Gott umwallte

groß wie ein Bart und wie ein Kleid.31

Wir sind wie Adern im Basalte

in Gottes harter Herrlichkeit.