Glückes genug

J. Doebber

Der Bauer steht vor seinem Feld

Und zieht die Stirne kraus in Falten:

"Ich hab' den Acker wohl bestellt,

Auf reine Aussaat streng gehalten;

Nun seh' mir eins das Unkraut an!

Das hat der böse Feind getan.

Da kommt sein Knabe hochbeglückt,

Mit bunten Blüten reich beladen;

Im Felde hat er sie gepflückt;

Kornblumen sind es, Mohn und Raden;

Er jauchzt: "Sieg, Vater, nur die Pracht!

Die hat der liebe Gott gemacht.