Wollt ich mein Liebchen

J. Driessler

Wollt' ich mein Liebchen ganz und gar besingen,

Nicht Federn hätten hundert Gänseschwingen,

Nicht tausend Tintenfässer so viel Saft,

In Schrift zu setzten meine Leidenschaft.

Was weiß die Menge, welcher nur beschert ist,

Mit stumpfem Laienblick ihn anzuschauen,

Wie viel Gesänge, reich an Strophen, wert ist,

Das kleinste Härlein seiner Augenbrauen!