Alle Sternlein sind verblaßt
J. Fuchs
Alle Sternlein sind verblaßt
Gleich dem Mond, dem silberblanken.
Siehe, wie der goldne Glast
Zittert über Busch und Ranken.
So du schwer gerungen hast
In der Nächte irrem Schwanken,
Menschenkind, o sei gefaßt,
Wenn die letzten Sterne sanken!
Denn dereinst nach kühler Rast
Sollst du, frei von Leibes Schranken,
Ew'gen Sonnenlichtes Gast
Heilen deines Busens Kranken.