Unter himmelhoher Kette
J. Pembaur
Unter himmelhoher Kette,
Unter ew'gem Gletscherschnee
Ruhest du in deinem Bette
Heimlich da, du stiller See.
Horch! wie's rings im Mondeuscheine
Leis' von Well zu Welle geht;
Dort um die drei Kreuzessteine
Horch! ein Flüstern halbverweht.
Keine Pflanze grünt bei ihnen,
Stille herrscht dort, wie im Grab.
Manchmal hört man die Lawinen
Donnern von den Höh'n herab.