Fahr wohl, fahr wohl, mein Leben fahre hin!
J. Raff
Fahr' wohl, fahr' wohl! Mein Leben fahre hin!
O könnte mit der Abenddämm'rung Schein
auch meine müde, müde Seele zieh'n
wohl in die Nacht des stillen Todes ein!
Doch muss ich wachen, wenn in süßen Traum
die ganze Welt gesunken um mich her;
und enger drängt um mich der düst're Raum
und lastet auf mir ängstigend und schwer.
Und wenn der Morgen dämmert mild und lau,
zu neuem Leben alles sich erhebt,
wie in den Blumen ringsum dann der Tau
in meinem Aug' die nächt'ge Träne bebt.