Ich leb' der Sünde
J. Schelb
Ich leb' der Sünde, leb' um mir zu sterben,
Mein Leben ist nicht mein, von Schuld umstrickt,
Gehörts der Sünde. Gott, der gern beglückt,
Gab Segen nur, ich selbst gab mir Verderben.
Die Freiheit macht' ich, die wir Alle erben
Zur Sklavin, Staub zum Götzen, wahnberückt;
Zu welcher Schmach hab' ich das Licht erblickt!