Encore
K. Weigl
Nun bist du ruhig, liebes Herz,
Die Schmerzen gleiten
nur so von weiten
noch heimatwärts.
Das waren trübe Zeiten.
Schon wacht der Mond am Himmel lang.
Mir quillt versonnen
aus Seelenbronnen
ein kühler Sang
von neuen Liebeswonnen.
Was sing' ich denn die trübe Nacht?
Laßt uns doch warten!
Bald kommt in Fahrten
von hoher Pracht
der Tag in unsern Garten.
Die böse Sehnsucht ist mir tot.
Der Tag will schlingen
um mich ein Klingen.
Glück wuchs aus Not.
Wie will ich fröhlich singen!