Wie bin ich nun in kühler Nacht
R. Kahn
Wie bin ich nun in kühler Nacht
Im Wald herumgestrichen!
Die Bäume, noch von Regen schwer,
Die wogten tropfend hin und her;
Hätt' nicht mein Herz gebrannt so sehr,
Nach Haus wär' ich gewichen.
Die lohe Glut kein Regen mag,
Kein Thau zu kühlen taugen.
Der rote Blitz entflammt' sie nicht,
Der jäh die schwarzen Eichen bricht;
Das that der Liebsten Angesicht
Mit den zwei lichten Augen.