Nun steigt aus blauen Tiefen

L. Greger

Nun steigt aus blauen Tiefen

Manch' güld'ner Stern herauf!

Und die am Tage schliefen,

Die Wünsche wachen auf.

In bangen Dunkelheiten

Übt jedes seine Macht,

Und Erd' und Himmel streiten

Sich um mein Herz zur Nacht.

Und wenn die Nacht vergangen,

Der Sonnenball erglüht,

Das letzte tiefe Bangen

Vor seinem Glanz entflieht.

Befreit hebt dann die Seele

Sich auf zum ew'gen Licht.

O Vater, dir befehle

Ich mich, verlaß mich nicht!