An das Schicksal

M. Giuliani

Höre Schicksal, was ich heische,

Höre mich zum letzten Mahl!

Führ mich aus dem Weltgeräusche

In ein stilles Friedenstal.

Hier gieb mir ein Hüttchen endlich,

Wo mich nichts mehr traurig macht,

Wo ein Gärtchen, still und ländlich,

Meinem Blick' entgegen lacht.

Wo in Ruh', mit einem Liebchen,

Mir der Traum des Lebens flieht,

Wo ein Mädchen und ein Bübchen

Hoffnungsvoll dem Vater blüht.

Ach, des Weltgeräusches müde,

Such' ich lange schon die Ruh':

Schicksal, für mich bald, voll Güte,

Einem solchen Hüttchen zu!