Unerreichbar

M. Herz

Ich kannt ein schönes, stilles Land,

Jetzt liegt es wie in Märchendämmer,

Da weidete im Lichtgewand

Der Friede seine weißen Lämmer.

Ich weiß den Weg, bin ich ihn doch,

Und nicht im Traum nur, hergegangen,

Und spür in meinen Kleidern noch

Den Duft von seinen Blumen hangen.

Doch wend ich mich zurück und breit

Die Arme aus nach jener Ferne –

O Jugendland, wie liegst du weit

Und unerreichbar wie die Sterne.