Die Raben und die Lerchen

M. Mayer

Die Raben und die Lerchen

Sind gar verschiedner Art,

Ich kann mein' Freud' nicht bergen,

Daß ich kein Schreiber ward.

Die Welt ist nicht von Leder,

Im Tannwald wächst kein Stroh,

Als lustiger Trompeter

Blas ich halli, hallo!

Das jubelt, schallt und lärmet,

Das ist ein hell' Getön:

Wer sich des Klanges härmet,

Der mag ins Kloster gehn.

Und regnet's einmal Tinte,

Und schneit's mit Streusand drein,

Dann reut mich meine Sünde,

Dann laß ich's Blasen sein.