Im Maienglanz
M. Stange
Frühling webt in Wald und Flur.
Auf des Zephirs sanften Schwingen
ziehen schmeichelnd durch die Lüfte
süße Düfte von Syringen.
Frühling webt in Wald und Flur.
Und es singt und klingt im Feld.
Heller Jubel schallt aus Zweigen,
Elfen tanzen auf den Matten
schwebend einen Frühlingsreigen.
Und es singt und klingt im Feld.
Nun frohlocke, Seele, du
in dem Maienglanz der Erden;
einer neuen Liebe Frühling
soll auch deinem Herzen werden.
Nun frohlocke, Seele, du!