Angriff
N. Gade
So lasst es brausen denn dahin,
hurrah und drann und drauf!
nichts hält in rasend schnellen Flug,
den kühnen Reiter auf.
Wir schmettern die Trompeten schon,
kein Athem reichen will,
blast nur auf Leben und auf Tod,
vielleicht steht er bald still.
Ha wie es donnert ringsumher,
man sieht nichts mehr vor Dampf;
doch schierts den braven Reiter nicht,
er flieget in den Kampf.
Je mehr es aber blitzt und kracht,
je eher ist es aus,
von tausend, geh'n drei Kugeln 'nein
die andern drübern aus.
Drum Kameraden unverzagt,
schwingt euch im Bügel auf;
lasst saussen rechts und links das Schwert,
dem Schicksal lasst den Lauf.