Die Sorgen ackern
N. von Hannenheim
Die Sorgen ackern von Morgen
Bis Abend, von Abend bis früh;
Unermüdlich ist ihre Müh!
Sie säen Schnee und säen Stein',
Nie schlafen die zähen Sorgen ein.
Sie müssen leihen und müssen borgen
Und lachen nie und lehren hassen
Und steinigen, den sie niemals verlassen.
Der kann nichts machen.
Wen die Sorgen mal lieben,
Es werden die Starken zu schwachen,
Gerechte zu Dieben.
Den einzigen, den sie vergessen dann,
Ist der, der noch stärker lieben kann.