Bei einem Abschied
O. Siegl
O Abschiednehmen für ungewisse Zeit,
Voll von Ahnung verfehlter und schmerzlicher Lose!
Duftend welkt in der Hand die unwiederbringliche Rose,
Und das geängstigte Herz sucht Schlummer und Dunkelheit.
Aber oben unwandelbar stehen die Sterne,
Ihnen folgen wir immer, auch ungewollt,
Ihnen entgegen durch Licht und durch Dunkel rollt
Unser Schicksal, und ihnen gehorchen wir gerne.