Nachtgebet

P. Dessau

Du tiefe Ruh,

laß deinen Schleier sinken,

und schling dein dunkles Haar um meine Brust,

und laß mich deinen Atem trinken,

Du,

bis alle meine Lust

und letzter Schmerz in einen Hauch verschweben,

den deine Lippen mir vom Herzen heben,

dann laß mich deinen Kuß erleben,

du tiefe Ruh.