Rückkehr
P. Jarnach
Ich fahre heim auf reichem Kahne,
das Ziel erwacht im Abendrot.
Vom Maste weht die weiße Fahne,
wir übereilen manches Boot.
Die alten Ufer und Gebäude,
die alten Glocken neu mir sind.
Mit der Verheißung neuer Freude
bereden mich die Winde lind.
Da taucht aus grünen Wogenkämen
ein Wort, ein rosenes Gesicht:
Du wohntest lang bei fremden Stämmen,
doch unsre Liebe starb dir nicht.
Du fuhrest aus im Morgengrauen,
und als ob einen Tag nur fern
begrüßen dich die Wellenfrauen,
die Ufer und der erste Stern.